Liebermann

Besuch in Berlin am 27. Juni 2009

Ich erinnerte mich kürzlich in einem gruseligen Zusammenhang, wie schön es dort war. Oder sein konnte. Oder hätte sein können. Sehen Sie hier, und lesen oder hören Sie, wie im beiläufigen Gespräch der Name Liebermann fällt. Ich kannte auch seine Stadtwohnung am Brandenburger Tor. Hier sind wir im Garten des Hauses am Wannsee, das Max Liebermann bewohnte. Solange er konnte. „Er zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, während kaum einer seiner Weggefährten ihm beistand und die Treue hielt. Einzig Käthe Kollwitz suchte noch Zugang zu ihm. 1934 entstand ein letztes Selbstbildnis.“ s.u. ! (Wikipedia)

  Fotos JR 

REALITÄT oben

KUNST unten

der Weg dorthin: HIER

Mehr von der Liebermann-Villa in Wikipedia hier

Zitat

Im Jahr 1940, fünf Jahre nach Liebermanns Tod, wurde seine Witwe Martha von den Nationalsozialisten gezwungen, die Villa unter Verkehrswert an die Reichspost zu verkaufen, die das Gebäude als Schulungsheim nutzte. (Ein formloser Brief mit dem „Angebot“, die Villa an die Reichspost zu verkaufen, und weitere Dokumente erpresserischer Ausgrenzung sind im Erdgeschoss ausgestellt). Der lächerlich geringe Verkaufspreis wurde ihr nie ausbezahlt. Ab 1944 diente die Villa dann als Lazarett.

Max Liebermann: Birkenweg (1918)