Kategorie-Archiv: Tiere

Denken Tiere?

Was sie für uns bedeuten (und für sich selbst)

Noch nie habe ich einer Nachtigall so lange beim Singen zuschauen dürfen… Ich wüsste gern, was der Gesang für das Tier bedeutet und denke seltsamerweise einen Satz von Ludwig Wittgenstein: Wenn ein Löwe sprechen könnte, würden wir ihn nicht verstehen. Auch an Thomas Nagels Essay: „Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?“ Dann versuche ich, diesen Gesang zu lesen wie vor 66 Jahren in Bielefeld, als er aus dem weitläufigen Gebüsch oberhalb unseres Gartens nächtelang und oft sogar am Tage zu hören war. Auch Fledermäuse gab es da. Aber keinen Löwen, mit dem ich ein ernstes Wort hätte sprechen können.

1994 2005 / s.a. Perlentaucher hier Der Geist der Tiere: Inhalt

Aus der Einführung der Herausgeber Dominik Perler und Markus Wild:

Zu Julian Nida-Rümelin (in Aktion) hier

Zur Schimpansin Sarah und Spracherwerb bei Affen hier und hier

auch als BUCH hier

Im folgenden Video bei 32:50 ein gut informierter Moderator, Yves Bossart, im Gespräch mit Hans-Johann Glock:

Das ist ein interessanter Fall. Vögel, die schneiden, was so die syntaktischen Fähigkeiten angeht, also die Fähigkeit, Elemente zu kombinieren, sehr gut ab. Aber ich glaube nicht, dass es Hinweise darauf gibt, dass sie dadurch auch unterschiedliche Sachverhalte ausdrücken. Sie annoncieren wiederum ihre Identität oder sie locken z.B. Geschlechtspartner an, aber es ist nicht so, dass sie einander dadurch Informationen über das vermitteln, was vorgeht, mit der Ausnahme von bestimmten Warnrufen z.B., da kann man das feststellen – (Verweis des Moderators auf Erdmännchen: unterschiedliche Warnrufe für unterschiedliche Feinde, die kommen; wo also ein Sachverhalt kommuniziert wird) – das ist völlig richtig, das hat man z.B. hier in Zürich bei Erdmännchen [siehe im Blog hier] nachgewiesen, aber schon früher wusste man das von grünen Meerkatzen, also es gibt einen Warnruf für Leoparden, einen für Adler, einen dritten für Schlangen, und nicht nur produzieren die Meerkatzen diese Warnrufe, sozusagen mit der Absicht, andere zu warnen, die anderen reagieren dann auf die Warnrufe gemäß der Situation. Die Warnrufe beziehen sich auf eine bestimmte Situation, „Leopard naht sich“, sondern auch die Empfänger des Signals reagieren auf bestimmte Weise, z.B. bei Leoparden steigen sie auf einen Baum, bei Adlern verstecken sie sich in einem Busch, bei Schlangen richten sie sich auf und schauen im Gras, wo die Schlange ist. (Moderator: Und die Möglichkeit der Täuschung gibts dann noch…). 34:37

Wer ist Hans-Johann Glock? Siehe Wikipedia hier. Video bei 56:56 Wenn Sie ein Tier sein könnten, welches? Delphin!

Die Klugheit der Schweine

abrufbar HIER bis 2026

Spaziergang an der Wupper

Utopisches am 28. Februar 2021

Nähe Ziegwebersberg: eine als pompös bezeichnete Neubebauung

Magischer Augenblick

  Unvollendete Klassik

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Kein Ausweg (Alle Fotos: E.Reichow)

Was Affen gern hören

Notiz aus einem Arte-Film

Schwacher Untertitel („Von wegen wasserscheu“), aber phantastischer Film, unglaubliche Szenen sozialen Verhaltens, andererseits Mobbing, und sie töten einen ausgegrenzten Artgenossen, einige Ausgestoßene fliehen übers Wasser und führen auf einer abgelegenen Insel ein freudloses Dasein. Auch Unterwasserfotos: Affen können perfekt schwimmen, lange unter Wasser bleiben. Selbst die Musik des Films ist erträglich und schweigt, wenn nötig.

Abrufbar bis 8.1.2021

https://www.arte.tv/de/videos/094411-000-A/affen-in-thailand/

HIER

ab 36′ bis etwa 40′ Buddhistischer Gesang als Auslöser (?): Faszination durch Geräusche, z.B. übermütige Sprünge auf Blech, gezielte Geräuscherzeugung, Steine über den Boden ratschen u.ä., auch daran riechen.

Überhaupt (bisher unbekannter) Werkzeuggebrauch, etwa zum Muschelnöffnen: spitze Steine („Faustkeile“) zweckgerichtet ausgewählt, auf einer anderen Insel: dickere Steine werden auf Muschelbänke geschleudert, so dass danach die aufgebrochenen Muscheln ausgeschleckt werden können.

Wissenschaftlerin: Dr. Amanda Tan in Durham siehe hier.

Alles könnte so schön sein!

Warum „könnte“ ? (Gedanken in der Krüdersheide)

 Das alte Forsthaus

 

 Auf die Hofschaft zu Die stillen Pferdekoppeln Abendbrot der Pferde

 Wie es ist, ein Baum zu sein

 Doppelhaus

 Hausbesitzer

 Rein pflanzliche Wesen am Zaun Klassischer Wohnsitz Füsers Krüdersheide Wenn es nur nicht dunkel wird Zu spät Sackgasse

Fotos: E.Reichow 23. November 2020

Ziegen und Pferde

Begegnungen

 

 

Der Mensch…

ist keine Lösung.

 

Es geht auch ganz gut

von Tier zu Tier

beseelte Nähe

und klare Ferne

Fotos: ER & JR

Nachtrag:

Das Meckern der Ziege habe ich zwar aufgenommen, bin aber technich nicht in der Lage, es einzufügen. Daher der folgende „Bonustrack“: die häufig (in Schwärmen) zu beobachtende Alpendohle (extern):

https://www.deutsche-vogelstimmen.de/alpendohle/