Archiv der Kategorie: Naturwissenschaft

TV über KI

Hörenswerte Sendungen, die abrufbar sind

HIER (bis 2028)

https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel—kulturschock-durch-ki-100.html

Hier (bis 2029)

https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel-gesund-durch-ki-100.html

Rückblick

Was habe ich bisher getan, mich mit dem neuen Phänomen bekannt zu machen? Hat sich mein Weltbild verändert?

16. Dezember 2022

Künstliche Intelligenz – nur keine Panik!

18. Mai 2023

Künstliche Intelligenz – entspannen Sie sich

15. April 2024

Künstliche Intelligenz, mehr davon

Was ich noch tue, um meiner Intelligenz künstlich aufzuhelfen? Hier, mit streng analogen Techiken:

Gelesen – um es aufzubewahren

Notizen aus laufender Lektüre

Zum einen beeindruckte mich bis gestern (Stunden sinnloser Wartezeit im Klinikum) das letzte Kapitel aus „Was ist Macht?“ von  Byung-Chul Han, aber der gute Eindruck von neulich ist getrübt. Es geht um die „Ethik der Macht“, und schon dieser Titel erschien mir im Rückblick immer weniger einleuchtend. Wie jedes Mal geht er seine Philosophen durch: Heidegger, Foucault und Nietzsche, letzterer offenbar mit Zarathustra als effektvollem Ausklang des Buches, wenn es darum gehen soll, in machtvoller Freundlichkeit sich selbst wegzuschenken, – „wegschenken deinen Überfluss, aber du selber bis der Überflüssigste“. Das beginnt auf Seite 132 (bis Endseite 143), wo Han – ohne zu erwähnen, dass er sich wiederholt – wo er genau das hervorhebt, was er schon auf Seite 66 ausgeführt hat (mich besonders beeindruckend):

Die Macht reserviert Nietzsche nicht fürs menschliche Verhalten allein. Vielmehr wird sie zum Prinzip des Lebendigen überhaupt erhoben. So streben schon Einzeller nach Macht: »Nehmen wir den einfachsten Fall, den der primitiven Ernährung: das Protoplasma streckt sein Pseudopodien aus, um nach etwas zu suchen, was ihm widersteht – nicht aus Hunger, sondern aus Willen zur Macht.« Auch die Wahrheit wird als ein Machtgeschehen gedeutet.

Han sagt nicht, dass er aufs neue davon anhebt, um es auf eine andere Ebene zu führen, es klingt, als habe er vergessen, was er schon gesagt hat,  und wirkt am Ende schwächer mitsamt dem ganzen Gerede von Freundlichkeit und Wegschenken. Zuviel Zen? Dann lieber – an dieser Stelle jedenfalls – mehr von Einzellern und Pseudopodien…

Es fiel mir alles wieder ein, als ich die neue ZEIT las, als sei es kein Zufall in meiner Situation (womöglich in der unleugbaren Spätphase des individuellen Lebens). Insbesondere der Artikel Frisch erforscht Neues vom Beginn des Lebens / von Ulrich Bahnsen. (siehe unbedingt auch hier).

DIE ZEIT 23.05.24 Seite 32

Ja !!! Und dazu die ganze Seite 34: Ist Sport die beste Medizin, Herr Froböse? Zitate s.u.

Ich sehe, dass aus der neuen Wissenschaft vom Menschen ein neues Bild der Physis und der medizinisch fassbaren Vorgänge nahegelegt wird, das an die Stelle dessen getreten ist, was ich im Laufe der 50er Jahre und weit darüber hinaus für unumstößlich gehalten habe. Es sei mir also ein kritischer Exkurs in die eigene Erinnerung gestattet, gestützt auf das „Kursbuch“ meiner Mutter. Sie erwähnt nicht, in welchem Maße diese Körpermaßnahmen von ihr und ihrem Vater, meinem Großvater, beeinflusst waren (Dr.Brauchle, Dr. Malten, Dr. Becker, Are Waerland usw.); sie beanspruchten zeitlebens eine Machtposition, auch gegen meinen Vater, der 1959 starb. Ich begann eigene Wege mit Pfarrer Kneipp, über den ich in der HörZu gelesen hatte, bezog dann aber alles ziemlich naiv auf Nietzsches positivistisch verstandene Theorie vom allseitig ausgebildeten „starken Menschen“. Wir befinden uns in der Zeit gegen Ende 1956:

Manches hat sie gewusst von meiner Entwicklung, das Wesentliche aber gerade nicht (z.B. von der psychischen Wirkung der Pubertät und – von der Ausübung ihrer eigenen Machtpraxis, die einst in direkterer Form ihr Vater angewendet hatte, der erst den Enkeln gegenüber recht milde geworden war.) Ich erwähne das, weil viele Menschen unter den Prämissen der Kindheit und Jugend ein Leben lang leiden, aber später die genossene „Erziehung“ (mitsamt allen Erinnerungen) glorifizieren, weil sie nicht nicht mehr in der Lage sind, die verinnerlichten Schäden von den sicherlich vorhandenen Erfahrungen elterlicher Liebe zu trennen. Insofern behandle ich die gelegentliche Aufarbeitung an dieser Stelle nicht als streng privat.

Meine teilweise dramatische Loslösung ging von der Schule aus (AG „Moderne Lyrik“) und wurde gewissermaßen geleitet von Gottfried Benn („Provoziertes Leben)“. Auch von seinem Nietzsche-Bild. Zugleich auch jede Menge Tolstoi, mehr noch Dostojewski. Tolstois „Der Tod des Iwan Iljitsch“ – die letze große und schreckliche Geschichte, die mein Vater zufällig auch in jener Zeit zu hören bekam, bevor er starb: „das bin doch ich!“ sagte er.

All das sind nur Stichworte, aber es sind diese ausgebreiteteten  Jahre, die mich als Last und Inspiration bis heute beschäftigen. Damals schwor ich mir, das Erinnerungsbuch meiner Mutter eines Tages zu korrigieren. Jetzt bin ich zugleich dankbar, dass dieser einseitige Kommentar existiert. Das genau war die damalige Zeit! Meine Erinnerung richtet sich daran auf und belebt (irritiert) mein heutiges Leben.

Die Ablösung vom Weltbild der 50er Jahre (mit dem Negativ-Narrativ über die „Schulmedizin“) habe ich mehrfach beschrieben: einmal z.B. im Versuch, das neuere Denken mit dem alten zu verbinden, etwa in Gestalt von Adolf Portmann (Wissenschaft) und Maurice Maeterlinck (Dichtung) hier. Auch hier . Der Rückblick auf meine Mutter hatte auch mit ihrem unseligen Hang zur anthroposophischen Mystifikation der Naturwissenschaft zu tun, den ich irgendwie zu retten trachtete. Es ging nicht. Siehe auch hier.

Meine Mutter ergänzte ihr mystisch angereichertes medizinisches Wissen auf die Krebserkrankung meines Vaters, als sei ihr mit Ernährung und einer Misteltherapie  beizukommen. Genug davon, auch von ihrer Ansicht, dass Krankheit „Schicksal“ sei, – so hatte sie eigenen Krankheiten der Kriegsjahre (TBC, „nasse Rippenfellentzündung“) höhere Bedeutung verliehen. Das beschwerte noch meine Studienjahre, die eher der durchaus erträglichen „Leichtigkeit das Seins“ zugeneigt und zumindest theoretisch von der Balance des Geigenspiels beflügelt waren. Wobei ich nicht wahrhaben wollte, dass eine Rückgratverkrümmung für Schmerzen sorgte, die sich nicht ausbalancieren ließen. Erst die Röntgenbilder des Alters förderten die wahren Ursachen zutage. Früher, vor meinem Abitur hatte ich kurzzeitig an eine Sportkarriere gedacht, und warum nicht gleich in Fünfkampf. (Dabei hatte ich nachweisbare Erfolgserlebnisse nur im Tausendmeterlauf.) Die Idolisierung des Körperlichen kannte keine Grenzen. Man staunt über das eigene Muskelwachstum, mich konnte selbst die Ferienarbeit im Tiefbau nicht schrecken, frei nach Nietzsche: Was einen nicht umbringt, macht einen stärker. Ich entlieh aus der Stadtbücherei neben Musikliteratur verschiedenste Trainingsanleitungen. Wir wohnten am Waldrand, und naturnah verliefen meine ausgedehnten Übungsstrecken…

Irgendwie kehrt dieses physizistische Denken heute in völlig veränderter Gestalt wieder:

Einige Zitate aus derselben Quelle:

… Massage, Physiotherapie, Eisbad. Die Unsportlichen dagegen schauen zur Regeneration Netflix.

Nutzen Sie den Körper, um den Geist zu entlasten.

Die Muskulatur lebt unsere Emotionen aus. Meine Sorgen bin ich nach 20 Minuten ruhigem Laufen los. Der Grund: Meine Motorik beansprucht 50 Prozent der geistigen Kapazität. (…) es ist aber gerade Teil des Wirkmechanismus, dass Sport ein wenig anstrengend ist.

Denn Motorik und Kraft sind Garanten für Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Es geht hir um das Phänomen der Sarkopenie. Übersetzt: Verlust des Fleisches. Diese Erkrankung – zu wenig Muskelmasse, zu wenig Kraft –  betrifft drei Viertel der Menschen ab dem 6o. Lebensjahr.

Unterforderung macht Arthrose, weil die Strukturen des Gelenks nicht mehr ausreichend versorgt werden. Gelenke hänge am Tropf der Bewegung! (….) der Kochenstoffwechsel wird durch Schonung reduziert.

Je älter wir werden, umso größer sollte die Belastung zum Erhalt der Muskulatur sein.

Quelle: DIE ZEIT 23. Mai 2024 Seite 34 Wem es schlecht geht, der soll sich mal schonen? Bloß nicht! Das sagt der Sportwissenschaftler Ingo Froböse. Denn der Körper brauche die Bewegung – und den guten Stress TITEL: Ist Sport die beste Medizin, Herr Froböse?

*     *     *

Anderes Thema

P.S. Eben halb gehört und notiert – um es aufzubewahren (bis 2099): KAFKA  https://www1.wdr.de/mediathek/audio/feature-depot/index.html

Kafka-Kult. Das erstaunliche Nachleben des Franz K.

WDR 3 Kulturfeature 01.06.2024 54:13 Min. Verfügbar bis 31.05.2099 WDR 3 Von Thomas von Steinaecker

Kafka, das ist irgendwie tiefgründig, liebenswürdig, melancholisch und abgefahren. Kurz: Kafka ist Kult. Wie aber kam es zu diesem einzigartigen Phänomen? Und was macht Kafkas Texte bis heute so herausragend? // Von Thomas von Steinaecker/ SWR 2024/  Übernahme in WDR 3

Wälder

Sichtbar, begreifbar, unbegreiflich

Bevor der Frühling wiederkehrte: die Schimäre des Baumes auf dem Nachbarhaus

Foto JR

Gestern im TV gesucht: Arte 9.5.24 oder Mediathek? Gefunden oder nicht?

2/3 https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-ein-jahr-unter-baeumen-100.html hier

3/3 https://www.3sat.de/wissen/terra-x/unsere-waelder-im-reich-des-wassers-100.html hier

Schön, aber diese Filme hatte ich gar nicht gesucht (ich kannte sie längst, siehe dazu im Blog u.a hier), dummerweise trug die neue Trilogie aber denselben Titel „Unsere Wälder“, diesmal  von Jan Haft (2023), und das macht sie eigentlich unverwechselbar. Hier folgt der Film, den ich gestern vor dem Fußballspiel (RTL Leverkusen:Roma) auf ARTE gesehen hatte und unbedingt in Ruhe noch einmal sehen wollte, nun auch samt den Folgefilmen, – endlich gefunden und wiederauffindbar gemacht. Ich bin ein glücklicher Mensch: Sie auch?

 

I https://www.arte.tv/de/videos/101928-001-A/unsere-waelder/ hier Netzwerk der Tiere

II https://www.arte.tv/de/videos/101928-002-A/unsere-waelder/ hier Mut zur Lücke

III https://www.arte.tv/de/videos/101928-003-A/unsere-waelder/ hier Zurück in die Zukunft

Die Videos sind abrufbar bis 7.8.2024

Schauen Sie in Film II („Mut zur Lücke“) nur den Anfang, sagen wir bis 1:38, da erzählt Jan Haft von seiner Kindheit, auf seiner Hand ein Laufkäfer, – und schon hat er mich vollkommen gewonnen. Gerade vorgestern war es, als ich an der Heidberger Mühle einen goldfarbenen Rosenkäfer aufs Handy bannen konnte. Ohne mich im geringsten vergleichen zu wollen, – er hatte mich sensibilisiert, aber meine Frau war es, die den Käfer entdeckte hatte. Ich war nur am rechten Ort zur rechten Zeit. Wunderbare Koinzidenz!

auf Jan Hafts Hand (Screenshot aus Film II)

Rosenkäfer Foto JR 10.5.24 s.a. hier

Sehen Sie auch den hier im Blog neuerdings verlinkten Film Geheimnisvolle Wiesenwelt

Bescheidene Exkursionen in meinem näheren Umfeld (5.5.24), auch sie wiederholbar…

Im Unterholz ein Tisch-Relikt aus den 80er Jahren, als ich zahllose Bäume bei uns oben und hier unten am Viehbach gepflanzt, manchmal aber auch nur mit der (alten) Geige dagesessen habe, um Fiddle Tunes zu memorieren. / Die ersten drei Fotos entstanden am gleichen Tag in der Ohligser Heide (5.5.24) / Letztlich habe ich alldies als Nachbildungen meiner Kindheit auf der Lohe bei Bad Oeynhausen betrachtet, Hobergs „Busch“ und der von Nolte-Ernsting, die ganze sogenannte Steinkuhle, also das Tal unterhalb von Schorms Hof, mit den Üützen-Teichen (Üützen = Eidechsen = Salamander = Molche), sie müssen durch einen winzigen Bach verbunden gewesen sein. Kaulquappen brachten wir manchmal im Glas mit nach Hause. Das konnte nicht gutgehen.

Schlimmes vom Klima

Ist das unsern Gemütern zuzumuten?

Anders gefragt: sind die Auswirkungen dieser Tatsachen unseren Enkeln zuzumuten?

Wir haben es nicht gewusst? Von wegen! Es sei denn – sie klicken auch jetzt noch weg!

⇓  ⇓  ⇓  ⇓

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/klima-wmo-wetter-100.html HIER ⇐  ⇐  ⇐

Praktisch jeder internationale Großkonzern will klimaneutral werden – zumindest offiziell. „frontal“-Recherchen zeigen: Ambitionierte Klimaversprechen sind häufig wenig mehr als heiße Luft. Viele Konzerne setzen bei ihrer Klimaschutz-Strategie auf den Ausgleich von klimaschädlichen Emissionen, etwa durch Bäume irgendwo in den Regenwäldern des globalen Südens. Dafür kaufen sie Zertifikate, mit denen sich die Konzerne jede Tonne CO2, die sie ausstoßen, gutschreiben. Dass diese Rechnung nicht aufgeht, zeigt die frontal-Dokumentation auch anhand eines Selbstversuchs. Schon allein bei der Berechnung der Emissionen nutzen Konzerne Spielräume, um das Ergebnis zu beschönigen. Eine Spurensuche bis hinein in den brasilianischen Amazonas-Regenwald zeigt, dass Projekte, die angeblich CO2 einsparen, Konzernen und Projektbetreibern oft mehr nützen als dem Klima. (ZDF-Text)

12.04.2024 Wo stehen wir?

Über Bildung

Gehört nicht Musik dazu?

 Zitat …es ist hinlänglich bekannt, dass beispielsweise das Erlernen eines Instruments neben der Sinnerfüllung durch Musik eine der größten Hirn- und Lernleistungen eines Menschen darstellt.

Quelle: https://files.adulteducation.at/wba/1-Gruber_Elke_Bildung.pdf hier

Was ist Bildung? Wikipedia Hier / Was ist Künstlerische Bildung? hier

Hentig https://de.wikipedia.org/wiki/Bildung._Ein_Essay hier – bei dieser Gelegenheit zur Kenntnisnahme: hier

Harald Lesch: Viel zu wenig Kunst, Musik und Sport! NATUR erfahren. Warum kann ein Baum so hoch wachsen? Was tut Chlorophyll? Grundtechniken in der Schule. Mit 16 – ein soziales Jahr, für ALLE, danach wieder Schule. Bleibt Kinder! Dringend: Handwerker! Statt der Über-Akademisierung,

Vollständig:

Zum Inhalt:

Wir werden lernen, dass wir nur aus Katastrophen lernen. Wir sind immer zu spät. Klimawandel wird bei uns vielleicht nicht so schlimm werden. Spanien, Portugal, Griechenland – müssen sich eine neue Heimat suchen. Kurzfristige Horizonte. Weg vom Wachstumsmodell. Amerika – Endstadium des Kapitalismus, Deutschland wird eine führende Rolle spielen, TRAUERARBEIT, Europa ist das Lebensmodell dieses Planeten. Energie ? Fusionstechnik. Aber: Plasma mit 100 Millionen Grad??? Im Dauerbetrieb? Nur in Ländern mit alter technischer Erfahrung. Unsere technologische Zukunft: Südfrankreich Reaktor im Bau. Stellarator. Siehe auch Fusionsreaktor.

Ab ca. 8:00 über Energie-Gewinnung der Zukunft (Atomkraftwerk simpel). Kernfusion! Wir können nicht die Sonne…. den Wind …. grenzenlose Expansion? Wirklichkeitsverlust der Regierenden. Kooperation – statt Konfrontation. Etwas Absolutes, über das man nicht mehr verhandeln kann. Vielzuviel geisteswissenchaftliches Gedankenmaterial. Statt Fakten. Fakten! EMPIRIE – ab 23:00 Bildung (s.o.)

Weiteres über Kernfusion, auch über die zeitliche Planung: sie hat Chancen ab frühestens 2050, aber der Klimakrise müssen wir jetzt begegnen. HIER. (Wolfgang Gründinger: Kann die Kernfusion uns retten?)

Noch etwas – zu den Grundlagen – und zum Film „Oppenheimer“ (und über die Natur des Atomkerns …. und einen Namen):

Nie mehr diesen einen Namen vergessen (BILDUNG!): Lise Meitner.

Energie, Kommunikation, Mobilität

Vorgemerkt: TERRA X Harald Lesch

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/was-die-welt-am-laufen-haelt-energie-mit-harald-lesch-doku-100.html HIER ENERGIE

darin erwähnt das Feilichtmuseum Hagen, siehe hier

Ab 8:24 über die SONNE ab 12:40 Elektrisiermaschine 14:20 Stromleitwarte in Brauweiler 17:00 „Kohlendioxid ist die Asche aller Feuer“ – „Überall brennt es, aber das Feuer selbst sieht man nicht!“ (Beispiel Zündschlüssel) 18:00 Zeitenwende: das jahrtausedalte Spiel mit dem Feuer braucht neue Regeln / ab 19:00 aus Pech : URAN über Strahlung (Joachimsthal) Curie / Kernspaltung 1945 bis 25:00

 

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/was-die-welt-am-laufen-haelt-kommunikation-mit-harald-lesch-doku-100.html HIER KOMMUNIKATION

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/was-die-welt-am-laufen-haelt-mobilitaet-mit-harald-lesch-doku-100.html HIER MOBILITÄT

Das Weltraumgefühl

Nur die goldne Abendsonne?

Ich kannte es lange nicht mehr, außer in meiner Kindheit, auf der Lohe und in Misburg, – späte Spaziergänge -, auf Langeoog, – dann war es nur, um das Meeresleuchten zu sehen, auf Texel, beim Rückweg von „Paal 9“ auf den Parkplatz, wo man im Dunkeln das Auto sucht und plötzlich innehält, Blick nach oben. Der gestirnte Himmel. Wer hat das blöde Lied gesummt, Sonnenuntergang hat nichts damit zu tun. Nein, das kommt nicht vom Alter! (Und was ist das schon: 70 !)

Es war aber „die güldne Sonne“, nur sie gilt!!!

GOLD ! Sterne kollideren !

EWIGKEIT ! Nicht ausgeschlossen !

Es kam also beim Zeitunglesen, ZEIT lesen, Seite 26 die Geschichte vom Gold, also doch wohl Wissenschaft, und erst Tage später, nahe am Kitsch, dachte ich, die Geschichte von Helga Schubert, Seite 45 „In der Ewigkeit“. Die Ewigkeit sei nicht woanders, „ich bin nicht ausgeschlossen, die Sekunden, die ich sterblicher Mensch auf dieser winzigen Erde bin, diesem blauen Planeten, wenn man ihn vom Mond sieht aus kurzer Entfernung, diese Sekunden sind ein Geschenk. Ich darf es annehmen. Und ich gehöre dazu, und die, die ich liebe, gehören auch dazu.“ Auch noch das Gedicht von Friederike Mayröcker zitieren, das endet mit: „O Sirius, o Mandelbaum und Stern: Noch leben alle, die wir lieben.“

Eines Tages, wenn ich dieses wiederlese, ärgere ich mich, dass ich es nicht ganz zitiert habe, alle 8 Zeilen. Oder Näheres darüber, dass das Leben von Helga Schubert (84) gerade in die Kinos gekommen sei…

Aber fest vorgenommen hatte ich mir nur die Geschichte vom Gold, und zwar die Zeilen, deren Summierung mich spürbar ergriffen hat, nein, „ergriffen“ nicht – ? es war nur die Erinnerung an den Parkplatz  bei „Paal 9“. Ganz kurz, aber fast wäre es auch das Weltall persönlich gewesen, wie damals. Und die wirklich vergangene ZEIT, die schwindlig macht, der „WeltRAUM“.

Wie groß jedoch so ein schöpferischer Wumms sein muss, damit das Edelmetall entsteht, davon konnte sich die Wissenschaft lange keine Vorstellung machen. Die Erde, so stellte sich bald heraus, ist für ein solches Ereignis viel zu klein. Alles Gold auf dem Planeten ist außerirdischen Ursprungs. Denn es müssen dazu schon Sterne miteinander kollidieren – Neutronensterne. (…)

Das frühe Universum war, vor fast 14 Milliarden Jahren, noch recht arm an Elementen. Nach dem Urknall gab es zunächst nur Wasserstoff und Helium sowie ein wenig Lithium und Beryllium. Nach wenigen Minuten sanken im expandierenden Universum Temperatur und Dichte, sodass vorerst keine schwereren Atomkerne entstanden. Für die Bildung weiterer Elemente brauchte es kosmische Backstuben, in denen mithilfe von Kernfusionen schweres Material hergestellt werden konnte. Diese Backprozesse gelangen später im Innern von Sonnen. Je größer die Masse eines Sterns, desto protonenreichere und schwerere Elemente konnte er hervorbringen: Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Silizium. Spätestens bei Eisen mit 26 zusammengebackenen Protonen war jedoch Schluss.

Wie also können schwere Elemente wie Gold entstehen? (…)

Neutronensterne – extrem kompakte Überreste ausgebrannter Sonnen. Wenn zwei dieser gigantisch dichten Objekte kollidieren und verschmelzen, tragen ihre Neutronen in rasender Geschwindigkeit dazu bei, dass verschiedene Elemente sich bilden und wieder zerfallen. Das Licht, das bei diesen chemischen Reaktionen erzeugt wird, gelangt bis zur Erde.

2017 konnten Astrophysiker eine solche Kollision zweier Sternenleichen beobachten – sie hatte sich vor 130 Millionen Jahren ereignet (so lange brauchte das Licht, bis es zur Erde gelangte). Das optische Spektakel dauerte eine Woche. Erst sahen die Forscher viel blaues , und nach drei Tagen viel infrarotes Licht. Die exakten Wellenlängen verrieten ihnen, was damals (als auf der Erde noch Dinosaurier lebten) entstanden war: unter anderem Gold in der Größenordnung von 30 Erdmassen plus zehn Erdmassen Uran. (…)

Was sich bei solchen Kollisionen bildet, fliegt danach als Sternenstaub durch das Universum. Ab und zu landet etwas davon auf einem Planeten – etwa Gold auf der Erde. (…)

Quelle DIE ZEIT Nº 5 25. Januar 2024 Seite 26 Als das Gold vom Himmel fiel / Wie das Edelmetall entstand, verstehen Forscher erst heute. Eines wissen sie aber schon länger: Das Weltall spielte eine wichtige Rolle / Von Urs Willmann

vorher:

DIE ZEIT Nº 5 25. Januar 2024 Seite 45 In der Ewigkeit / Wir verlieren uns nicht, egal wo wir sind. Über Trost – und wo er zu finden ist. Eine Betrachtung / Von Helga Schubert

P.S. Was war nun mit dem Lied?

Das gäbe eine lange Geschichte. Ich habe es kennengelernt in meinem 4. Schuljahr, als ich – noch nicht zehnjährig – von der Dorfschule in Lohe bei Bad Oeynhausen zur Melanchthon-Schule in Bielefeld kam: dort wurde als erstes morgens ein gemeinsames Lied gesungen  (Bielefelder Kinderchor! manchmal kam der „alte Oberschelp“, auf der Suche nach glockenhellen Kinderstimmen), aber nur dieses prägte sich mir unauslöschlich ein. Bis ich das Gedicht von Ingeborg Bachmann fand, von ihr gelesen, „An die Sonne“, und wieder dachte ich über die alte Melodie nach, die so kindgerecht Unter- und Aufgang der Sonne nachzeichnet („Mein Haupt und Glieder die lagen darnieder, aber nun steh ich, bin munter und fröhlich“), Text von Paul Gerhardt; wenn man umblättert hat es 12 Strophen. Das andere Lied ist für mich „das falsche“.

richtig!

„falsch“

Übrigens: von der Lohe kannte ich ein anderes frommes Lied, dessen mittlere Sequenz ich schon bald lieber  parodistisch verfälscht sang: „Jesu geh voran / auf der Lebensbahn! / Und ich will mich nicht verweilen, / dir getreulich nachzueilen: / Jesu geh voran / auf der Lebensbahn!“

Walgesänge

Babysprache? / eine Kurz-Recherche

Der Artikel in der Programmzeitschrift Hörzu (19.1.24 Nele-Marie Brüdgam) brachte mich aufs neue drauf, – die Gesänge der Bucklewale, da muss doch noch mehr gefunden worde sein, – seit meiner Erstbeschäftigung mit der berühmten LP ! (Wo ist sie?) Deshalb diese Notiz: hier kommt man weiter!

Die Erinnerung (Youtube gibt Nachhilfe):

also zum Film:

Hinweis auf WDC „Whale and Dolphin Conversation“ Tamara Narganes Homfeldt „Wal & Meer“

ZITAT

Und nicht irgendein Wal, sondern Buckelwal-Weibchen „Twain“ aus Alaska stand für die Wissenschaftler:innen von SETI (= Search for Extraterrestrial Intelligence) Modell für eine nicht-menschliche Intelligenz. Gemeinsam mit Fred Sharpe von der Alaska Whale Foundation, haben die Wissenschaftler:innen mit „Twain“ über einen Unterwasser-Lautsprecher kommuniziert. 

Dazu sendeten sie Kontaktsignale in bestimmten Abständen aus, auf die Twain immer auf dieselbe Art und Weise sowohl physisch als auch akustisch reagierte: Sie näherte sich dem Boot, zeigte aufmerksames Verhalten und entfernte sich wieder. Das Team notierte diese Beobachtungen über einen Zeitraum von 20 Minuten und wertete sie in einer Vorstudie aus.

Damit sei ein bis dato einzigartiger „Unterhaltungsversuch“ mit einem Wal unternommen worden, so die Forscher:innen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, sich auf die Kommunikation mit intelligentem, außerirdischem Leben vorzubereiten.  

Walgesang als Form von Kultur 

Die Gesänge der Buckelwale sind ein hochinteressantes und faszinierendes Beispiel für soziales Lernen und die Weitergabe von kulturellen Eigenheiten, also auch Intelligenz: Lieder werden von einem Individuum zum nächsten weitergegeben. Forscher:innen haben untersucht, wie die Wale diese Gesänge erlernen und verändern. Dazu analysierten sie Liedersequenzen aus über 9.300 Strophen, gesungen von Buckelwalen im Südpazifik. Das Ergebnis: Der Gesang der Buckelwale entwickelt sich stetig weiter und verändert sich im Laufe der Zeit. Dazu ist konstantes Erlernen und Neulernen Voraussetzung.  

Die Gesänge sind aus einem Repertoire sich ständig wiederholender Strophen aufgebaut, die in Kombination ein Lied von durchschnittlich zehn Minuten Dauer ergeben. Interessant ist, dass alle Wale in einer Population dieselben Lieder mit der gleichen Versabfolge singen. Um einen Gesang zu erlernen, hören die Wale einander zu und geben Vers für Vers wieder, was sie von anderen Tieren hören – ähnlich wie der Mensch beim Spracherwerb. 

„In einem Punkt ähneln sich der Weltraum und der Ozean: Wir wissen immer noch viel zu wenig über sie. Die Weltmeere bedecken über 70% unseres Planeten. Dennoch stehen wir in vielen Bereichen noch am Anfang, das geheimnisvolle Leben darin zu entschlüsseln. Dass Wale intelligent, mitfühlend sind und sogar eigene Kulturen pflegen ist hingegen schon lange bekannt. Es ist dringend notwendig, dass wir sie als das anerkennen, was sie sind: Lebewesen mit Rechten und unsere Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel!“, sagt Tamara Narganes-Homfeldt, Meeresbiologin bei WDC.

ZITAT aus https://de.whales.org/2023/12/21/unterhaltung-mit-einem-buckelwal/ HIER

*    *    *

Nebenthema: Peifsprache bei Menschen (ähnlich auf Gomera)

O dass ich 1000 Zungen …

Faszinierende SZ-Artikel zum Ausklang (oder Anfang) des Jahres

SZ Silvester/Neujahr 2013/2014

Ich zitiere zusammenhanglos alle Sätze, die ich mir angestrichen hatte. Die Erinnerung wird’s richten… und gibt auch anderen Assoziationen Raum.

In den letzten 10 Jahren haben neue Technologien jedoch begonnen, Zungen verschiedener Tiergruppen in Aktion zu zeigen.

Die Zunge entgleitet vielen Definitionsversuchen.

Schwenk und Van Wassenbergh vermuteten, dass sich bei frühen Landwirbeltieren die Kiemenbögen und die damit verbundenen Muskeln zu einer „Protozunge“ entwickelten. Möglicherweise zu einem Muskelpolster, das mit dem Zungenbein verbunden war und flatterte, wenn dieses sich bewegte. Im Laufe der Zeit wurde das Polster länger, steuerbar und geschickter darin, Beute zu packen und zu manövrieren.

Für diese Fütterungsweise mussten die Kehlkopfmuskeln sich so umbauen, dass ein Satz Muskeln elastische Energie speichert, die sofort freigesetzt werden kann, um die Zunge herauszuschießen, und ein anderer Satz Muskeln die Zunge wieder einholt.

„Wenn Sie mir nur die Zunge zeigen, kann ich Ihnen eine Menge sagen“, sagte er. (Sam Van Wassenbergh)

Seit ihrer Entstehung vor 22 Millionen Jahren beeinflussen etwa Kolibris, wie viel Nektar ihre Partnerpflanzen produzieren und wie tief ihre Blüten sind. Dies wiederum hat die Länge der Schnäbel der Kolibris beeinflusst sowie ihren Eifer, Blumen für sich zu beanspruchen, indem sie Konkurrenten vertreiben. Es ist ein gemeinsamer evolutionärer Tanz von Vögeln und Blumen – vermittelt durch die Zunge.

„Sie ist wahrlich ein multifunktionales Werkzeug und hat nur deshalb weniger Aufmerksamkeit erhalten, weil es weniger zugänglich ist als äußere Gliedmaßen eines Tieres.“ (David Hu)

Die wichtigse Aufgabe der Zunge von Säugetieren besteht darin, Nahrung so zu positionieren, dass sie gekaut und geschluckt werden kann. Je nach Art heißt das, die Nahrung von einer Seite zur anderen zu verschieben oder sie auf nur einer zu halten, während die Zunge selbst sicher vor den mahlenden Zähnen bleibt.

In gewisser Weise ist die Zunge zu einer „Hand des Mundes“ geworden, sagt J. D. Laurence-Chasen, ein Biologe an National Renewable Energy Laboratory in den USA.

Indem sie die Zungenbewegungen bei verschiedenen Arten vergleichen, hoffen die Forscher herauszufinden, wie Zungenspezialisierungen zur Evolution des Lebensstils und der Nahrungsvorlieben jedes Tieres beigetragen haben könnten.

SZ Seite 32/33 Wissen Ende des Artikels

Wie komme ich auf das Lied, von den 1000 Zungen? Keine Blasphemie. Es liegt doch auf der Hand und kommt mir unwillkürlich auf die Zunge. Lebendige Widersprüche. Der Gedanke an meine kleine Loher Oma, der einige fromme Lieder sehr am Herzen lagen. In Bad Oeynhausen trug ich sie vom VW ins Wartezimmer, und sie sagte – ich höre noch den O-Ton – „meine Tßunge is so rubbelich“, sie lebte nicht mehr lange († 9.8.65). Die zehn Jahre ältere Erinnerung an die Orgel kann nicht schaden. Pauluskirche. Die große Evolution der Blasinstrumente. Wüssten Sie denn, wie man Zungenpfeifen von Labialpfeifen unterscheidet? Ich muss es auch rekonstruieren. (Siehe z.B. hier).

Und der Zugang zu dem uralten Gesangbuch (1732), – aber dieses Lied ist einige Jahre jünger.

EKG 256

Ist es Nostalgie, wenn ich an „alte Zeiten“ denke? Wie mein Großvater, der im Ersten Weltkrieg als Meldereiter (ja, zu Pferd!) fungierte und mit dem Erinnern nicht aufhörte, wenn er von dieser ereignisreichen Zeit sprach. Heute las ich noch einmal das SZ-Interview von gestern, das die Nostalgie betraf. Gestern – das gilt doch wohl noch am Neujahrstag?

Sz 31.12./1.1. mit Tobias Becker

Ausschlaggebend: die Lieder, die einen „überraschend mit alten Dingen in Berührung“ bringen.  Auch einfach mit Kindheit. Aber jeder weiß: es ist durchaus keine durchweg positive Berührung, auch – allgemeiner gesprochen – in der Musik nicht. Man müsste im gleichen Atemzug von Überdruss reden. Von abgetanen Zeiten. Die Heideröslein-Schlager jener Zeit sind unerträglich (geworden) und waren es im Ansatz auch damals schon. Nur hätte man argumentativ noch nicht Schubert dagegenzusetzen vermocht. Für mich ist die Beziehung auf die 50er oder 60er Jahre ein Verlangen nach Zusammenhang (Konnex, Kontinuum). Wer bin ich? Verbunden mit der In-Frage-Stellung dessen, was man als selbstverständlich gelernt und erfahren hat oder was einem eben nur widerfahren ist.

Quelle Süddeutsche Zeitung  Samstag/Silvester/Neujahr/2023/2024 Seite 10 „Nostalgie ist das Gegenteil eines Vertrauens auf den Fortschritt“ Gerade in Krisenzeiten sehnen sich Menschen nach der guten alten Zeit. Der Historiker Tobias Becker erklärt, wie Nostalgie zum politischen Kampfbegriff geworden ist.

ENDE

Vogel der 400 Stimmen

Fundstück: Zum Cenzontle hier

Quelle Hans Helfritz: Mittelamerika / Deutsch Buch-Gemeinschaft Darmstadt Berlin u Darmstadt 1957 Seite 316 f

El cenzontle común (del náhuatl, centzuntl) o sinsonte norteño (Mimus polyglottos) es una especie de ave paseriforme de la familia Mimidae nativa de América del Norte, América Central y el Caribe.

Amerikanische Gartenspottdrossel hier

https://www.derstandard.de/story/2000126939191/forscher-entschluesseln-dengesang-der-spottdrossel

Der Gesang der Spottdrossel ist so komplex, dass für die Erforschung eine ganze Bandbreite menschlichen Fachwissens nötig war. So führten die Neurowissenschafterin Tina Roeske vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, der Feldbiologe Dave Gammon von der Elon University und der Musiker und Philosoph David Rothenberg vom New Jersey Institute of Technology ihre wissenschaftlichen Perspektiven in einer ungewöhnlichen Studie zusammen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.

Erstautorin Roeske entwarf die Algorithmen, mit denen die Hypothesen der Arbeit getestet wurden. „Wenn man der Spottdrossel eine Weile lauscht, erkennt man, dass sie ihre imitierten Melodien nicht wahllos aneinanderreiht“, erklärt sie. „Vielmehr lässt sie ähnliche Melodieschnipsel nach klaren Regeln aufeinander folgen. Um diesen Eindruck jedoch wissenschaftlich zu untersuchen, mussten wir mit quantitativen Analysen prüfen, ob die Daten unsere Behauptungen auch tatsächlich stützen.“

Vier kompositorische Strategien

Die Ergebnisse waren verblüffend. Die Autoren identifizierten vier kompositorische Strategien, mit denen Spottdrosseln Melodien aneinanderreihen: Klangfarbenänderung, Tonhöhenänderung, Dehnung und Stauchung der Tonsequenzen. Die so geschaffenen klanglichen Übergänge schmeicheln nicht nur den Ohren der Singvögel, sondern auch denen der Menschen. Es überrascht daher nicht, dass Komponisten verschiedener Musikstile ähnliche musikalische Techniken nutzen. (red, 28.5.2021)

ab 1:04

https://www.aesthetics.mpg.de/forschung/abteilung-musik/news/news-musik-detail/article/gesang-der-spottdrossel-entschluesselt.html hier

Der Quetzal

https://de.wikipedia.org/wiki/Quetzal_(Vogel) hier

BORNEO

Helmvogel

Gelbscheitelbülbül

dazu verschiedene Links (für später):

https://xeno-canto.org/species/Anthracoceros-malayanus hier

https://xeno-canto.org/species/Pycnonotus-zeylanicus hier

http://www.wisskirchen-online.de/downloads/lamentorheinsberg.pdf

SchneeflockenforschungWilson Bentley https://de.wikipedia.org/wiki/Wilson_Bentley