Kategorie-Archiv: NS-Zeit

Haltezeichen „Stolperstein“

Wie ich in Michelstadt nicht vom Fleck kam

         Fotos JR

Sie wohnten im Haus Nr.16, das nun prächtig restauriert ist. Von deutschen Meistern. In fürsorglicher Treue. Für andere Generationen. Eine Widmung in deutscher Schrift.

Die nahgelegene Stadt Heppenheim als weiteres Beispiel (siehe Wikipedia):

In Heppenheim lebten Juden bereits im Mittelalter. Die Stadt gehörte von 1232 bis 1803 zum Erzstift Mainz. Die Schutzherren der Juden, die Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe, konnten allerdings nicht verhindern, dass es im Mittelalter zu Progromen kam. Bei der Judenverfolgung während der Pestzeit 1348/49 wurde das jüdische Leben in der Stadt vernichtet. Die Entstehung der neuzeitlichen Gemeinde geht in das 17. Jahrhundert zurück. Um 1900 lebten etwa 40 jüdische Familien mit 200 bis 300 Personen in der Stadt. Danach ging die Zahl durch Aus- und Abwanderung bis auf 113 Personen 1933 zurück. Martin Buber, Zionist und Honorarprofessor für Religionswissenschaft an der Frankfurter Universität, lebte ab 1916 in Heppenheim. Im Februar 1938 sah er sich zur Auswanderung gezwungen und emigrierte mit der Familie nach Jerusalem. Beim Novemberprogrom 1938 wurde sein Haus geplündert und dabei die 3000 Bücher umfassende Bibliothek zerstört. Im Mai 1939 lebten noch 37 jüdische Personen am Ort. Im September 1942 wurden die letzten jüdischen Einwohner Heppenheims in Vernichtungslager deportiert. Von den in Heppenheim geborenen oder längere Zeit hier lebenden Personen kamen 53 durch die NS-Gewaltherrschaft ums Leben. Am Standort der ehemaligen Synagoge (Gedenkstätte) befindet sich eine Metallplatte mit den Umrissen der 1938 zerstörten Synagoge. Sie trägt die Inschrift: Hier stand die 1900 erbaute und 1938 zerstörte Synagoge. Auf einer Zusatztafel „Im Gedenken an die Ermordeten“ werden 29 Namen ehemaliger Heppenheimer Juden genannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine#Kritik

Bedenkenswert: statt „Stolperstein“ das Wort „Denkstein“ zu verwenden.  Es handelt sich um Messing, ich assoziiere Gold, vielleicht motiviert durch „Goldtombak“, wie bei Blechblasinstrumenten und Patronenhülsen.

 

Synagoge Michelstadt hier. Lichtigfeld-Museum hier.

Da uns das Thema Märchen hierherführte: Von Martin Buber gibt es eine Sammlung mit „Erzählungen“ , die man auch als „Chassidische Märchen“ bezeichnen kann. Im soeben angegebenen Link kann man das Vorwort nachlesen, z.B. diese beiden Abschnitte zur Form(losigkeit) der Geschichten :

Eine literarische Erzählungsform hat sich im Judentum der Diaspora, das in der volkstümlichen verharrt, erst in unserem Zeitalter auszubilden begonnen. Was sich die Chassidim zum Preis ihrer Meister erzählten, konnte sich an keine schon ausgebildete oder in der Bildung begriffene Form anschließen, aber auch den Anschluss an die Volksdichtung konnte die Legende hier nur teilweise vollziehen. Zumeist war ihr inneres Tempo zu überstürzt für die gelassene Form der Volkserzählung, sie wollte zu viel sagen, als dass sie an ihr hätte Genüge finden mögen. So ist sie formlos geblieben. (…)

Es gibt zwei Gattungen der Legende, die man nach zwei Gattungen der erzählenden Literatur bezeichnen kann, an die sie sich in ihrer Form lehnen: die legendäre Novelle und die legendäre Anekdote. Man vergleiche etwa die Legenda aurea mit den Fioretti di San Francesco oder die klassische Buddhalegende mit den Mönchsgeschichten der ostasiatischen Zen-Sekte. Auch das formlose chassidische Material tendiert zu diesen Formen. Zum größten Teil besteht es aus – angelegten – legendären Anekdoten. Novellen sind hier selten, es gibt auch eine trübe Zwischengattung. Das Überwiegen der Anekdote geht zunächst auf die allgemeine Tendenz des jüdischen Diaspora-Geistes zurück, Vorgänge der Geschichte und der Gegenwart «pointiert» zu fassen: Die Vorgänge werden so berichtet, ja bereits so erlebt, dass sie etwas «sagen», aber nicht dies allein, sondern der Vorgang wird so herausgeschält und angeordnet, dass er in etwas wirklich Gesagtem kulminiert. Das wird nun freilich im Chassidismus durch die Tatsachen selber begünstigt: Der Zaddik äußert die Lehre, unbewusst oder bewusst, in Handlungen, die als sinnbildlich wirken, und sie gehen oft in einen Spruch über, der sie ergänzt oder zu ihrer Deutung beiträgt. Novelle nenne ich die Erzählung eines Schicksals, das sich als eine einzige Begebenheit darstellt, Anekdote die Erzählung eines einzelnen Vorgangs, der ein ganzes Leben erleuchtet. Die legendäre Anekdote geht darüber hinaus: In dem einen Vorgang spricht sich der Sinn des Daseins aus. Ich kenne in der Weltliteratur keine andere Gruppe legendärer Anekdoten, in der dies in solchem Grade mannigfaltig und einheitlich zugleich geschähe wie in der chassidischen.

Soweit Martin Buber selbst im Vorwort der Chassidischen Märchen. Über sein Buch wiederum hat Stefana Sabin einen klugen Text geschrieben; man findet ihn im Online-Magazin Faustkultur hier.

Nachricht über meinen Vater

Aufgefunden nach 81 Jahren

 1937   1941

Die ganze Geschichte dazu kenne ich, muss ich aber eigentlich nicht detaillierter erzählen. Man kann die historische Situation mit etwas Phantasie leicht rekonstruieren. Erinnert etwas an Friedrich Wieck und Robert Schumann. Interessant finde ich, dass mein Vater zu dieser Zeit einen Männerchor und einen Madrigalchor leidet (nicht leitet). Leidensfähig also war er. Und vor allem: kein Schürzenjäger. „… und kann nach Lage der Sache eine Verbindung empfohlen werden.“

Das Ergebnis (siehe Foto) war übrigens mein älterer Bruder, ein Sonntagsjunge, geb. am 5. März 1939.

Vormerken zum Nachhören (letzter Tag vorbei)

Richard Strauss

Ein hervorragender biographischer Film:

http://www.3sat.de/page/?source=/musik/197445/index.html  HIER

oder

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=74473  HIER

Von Barbara Wunderlich und Marieke Schröder (2014).

Screenshot aus dem Film: Blick in die Villa Strauss Garmisch

Ab 3:26 (Sein Onkel Pschorr hatte ihm 5000 Goldmark für diese Reise gegeben.)

An Cosima Wagner

Weimar, 20. Oktober1892

Den 4. November werde ich nach Korfu abdampfen. Von da nach dem altgriechischen Bayreuth, Olympia, Korinth, Athen. Wie nötig ich diese Reise brauche, alle mal abwerfen, weit weg von dem trostlosen Deutschland der Philister. Die Zeit des selbständigen Mannesalters vorbereiten, dünkt mich neben der Sorge für meine Gesundheit von Herzen erstrebenswert. Und so stürze ich mich begeistert auf diese Reise.

Kairo, 9. December 1892 Shepheards Hotel

Hochverehrteste gnädige Frau,

was ich alles in Griechenland erlebte, sind Eindrücke bestimmend fürs ganze Leben. Ich wusste bis jetzt nicht, dass ein Bauwerk den Menschen bis zu Tränen rühren kann. Nun hab ich’s beim Anblick des Pantheon erfahren. Ich sehe nun einmal die Krone der Schöpfung im Leben des Genius im reinen willenlosen Subjekt der Erkenntnis. Das einzige wahre, reine Glück künstlerischer Produktion, wiegt dies nicht qualitativ alle Leiden der Welt auf?

(Nach Gehör notiert, JR. – Mir scheint, dass der junge Genius die Wörter „Pantheon“ und „Parthenon“ miteinander verwechselt…)

Ein „griechischer Germane“, so sah er sich angeblich selbst. Er ist der herausragende Vertreter des deutschen Großbürgertums, für unsere Begriffe als Dreißigjähriger nicht nur wohlhabend, sondern steinreich, zudem einer, der angesichts eines griechischen Tempels in Ekstase geraten konnte, und allen Ernstes sagte oder schrieb: „Wer Homer nicht im griechischen Originaltext lesen kann, ist kein Mensch!“ „Kein gebildeter Mensch?“ „Nein, kein Mensch!“

Er hat den gesamten Goethe gelesen (incl. Propyläen!), mehrfach.

Ab 10:05 über Salome (Gustav Mahler, Inge Borkh), 13:22 Rosenkavalier (Lucia Popp, Fassbaender 1979)

 Salome – der Film

Die Salzburger Aufführung 2018:

SALOME

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=74474  HIER

Screenshot: Salomes Tanz – im Stein gefesselt?

Zitat Badische Zeitung („eine semantische Sackgasse“?):

Ein schwarzer Vorhang, darauf rechts unten die Inschrift „Te saxa loquuntur“. Salzburg-Kundige kennen sie, sie ist über das Ostportal des Sigmundstors gemeißelt: „Von dir sprechen die Steine“ – eine Widmung an den Bauherren Sigismund Graf Schrattenbach. Aber wem wird hier gehuldigt in der Felsenreitschule, nur wenige Meter unweit dieser Tafel? Jener Figur, die hinter dem leicht transparenten Vorhang, die Schwerkraft scheinbar mühelos überwindend, diagonal die Rückwand hoch läuft, um dann aus dem Bild zu verschwinden, während die goldenen Lettern zerreißen und der gewaltige schwarze Schleier wie in Zeitlupe den Blick auf die Bühne freigibt? Und wer war sie, diese Figur. Der Prophet Jochanaan? Oder die Titelfigur Salome, zur Entstehungszeit des Stücks Inbegriff einer neuen Femme fatale?

Quelle hier 

*   *   *

Weiter zurückliegend, teilweise ärgerlich (durch ironischen oder blasierten Tonfall, der Pianist St. M. als Könner & Dandy ), aber wichtige Originalfilme (mit rekonstruiertem Musikton) mit Richard Strauss beim Dirigieren :

„Am Ende des Regenbogens“

https://www.servus.com/de/p/Richard-Strauss—Am-Ende-des-Regenbogens/1398690927617-552981173/  HIER

Ein Film von Eric Schulz (2014).

Zitat aus Pressetext:

 Ein besonderer Coup ist der Fund einer Filmrolle, die den Ton der am 2. August 1936 mit den Berliner Philharmonikern und 1000 Chorsängern (Leitung: Richard Strauss) im Berliner Olympiastadion uraufgeführten Olympischen Hymne enthält, die hiermit erstmals im Originalton vorliegt. Darüber hinaus ist Richard Strauss in einem erstmals veröffentlichten Interviewausschnitt sowie als öffentlicher Redner zu erleben. Der Dokumentarfilm bietet zudem den einzigen erhaltenen Probenausschnitt mit Richard Strauss bei der Orchesterarbeit.

Ganz wesentlich ist in den beiden Filmen die Rolle des Musikwissenschaftlers, im ersten Fall Laurenz Lütteken, der mir schon durch sein Mozart-Buch unauslöschlich in Erinnerung bleibt; im zweiten Fall Walter Werbeck, dem ich wohl 2008 in Greifswald mal persönlich begegnet bin. Ausschlaggebend ist für mich in diesem Fall die sorgfältige Behandlung der Stellung des Komponisten zum Dritten Reich. Es genügt nicht, ihn als Opportunisten vorzuführen. Entlarvend seine Erschütterung, als ihm nach dem Krieg klar wird, dass er für die junge Generation keine Rolle mehr spielt. (Dem Sinne nach: „Ich bin doch auch immer modern geblieben!“) Auffällig, wenn in beiden Filmen die gleichen Leute beteiligt sind, wie Brigitte Fassbaender, im zweiten wird sie als engagierte Pädagogin präsentiert, die im Wechsel mit dem wirklich singenden Mund (Nahaufnahme, porenscharf) der netten Sängerin Emma Moore ins Bild gesetzt wird, wie sie mimisch übermäßig mitagiert, gleich einem Alter-Ego auf Ersatzbank. Man spürt, dass die Regie partout mit eigenen Ideen glänzen will; aber dass sie sich überhaupt hineindrängt, wirkt peinlich und deplatziert. Etwa bei der originalen Strauss-Rede immer wieder die wissenden Gesichter der Nachfahren einzublenden, damit auch wir begreifen, dass da einer nichts begriffen hat…

Richard Strauss:

(…) Lassen Sie mich diesen kurzen biographischen Überblick damit beschließen, dass ich den Wunsch ausspreche, dass die liebe Vaterstadt München bald wie möglich wieder in ihrem alten Glanze erstehen möge, und dass die uns von großen Traditionen erfüllten Kunststätten zu neuem Leben erblühen und wiederum von der ganzen gebildeten und kunstsinnigen Welt besucht ist und geliebtes Kulturzentren bilden möchten.

Und dazu ein säuselndes Klavier mit Rosenkavalier, die Marschallin abschiednehmend, zu schön, zu süß um wahr zu sein, man möchte weinen. Über Deutschland?

 

Eifelfahrt

Rursee und Vogelsang

 bitte anklicken

Sang dort heute wirklich ein Vogel? Ja, ein einziger: die Mönchsgrasmücke. Frei aber einsam. Verzweifelt klang es nicht.

Wikipedia über die „Ordensburg Vogelsang“ HIER.

Heimbach Wasserkraftwerk

 

 

 Wikipedia über das Kraftwerk HIER.

 

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Melodram der NS-Ästhetik

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Die aufdringlich-sentimentale Filmmusik fiel mir auf als Wagner-„Plagiat“, bis hin zum Tristan-Zitat. (Und dann – musste ich zuschauen, bis zum bitteren Ende. Und lange darüber hinaus.) Komponist: Hans-Otto Borgmann. Wikipedia hier.

Immer mal wieder gibt es unverhoffte Gelegenheit, den Geist der NS-Zeit zu rekonstruieren. Kürzlich geriet ich also in den obigen Film, dessen Titel – bei Information im Teletext – mich sofort an meine Mutter denken ließ: sie geriet ins hohe Pathos, wenn sie vom „Opfergang“ sprach. Binding! Ihre erste Schwiegertochter bekam 1962 die dem Film zugundeliegende Novelle geschenkt, die auch seit Urzeiten im Bücherschrank zu finden war. Ich habe nie reingeschaut, weil es für mich der Kitschthematik angehörte, die mir suspekt war. (Wie ein Buch von Emil Peters: „Strahlende Kräfte“. Nicht unbedingt als Nazi-Literatur kenntlich. Aber als Gedanken-Kitsch, samt der handgeschriebenen Widmung darin.) Aber seit wann denn? Vielleicht seit der ersten Nietzsche-Lektüre, „Jenseits von Gut und Böse“ (1956). Allmählich ordnete ich auch die von meiner Mutter oft beschworene Szene vom „Gang nach Canossa“ ins entsprechende Generationen-Fach ein, ebenso bestimmte Lieder („Waldeslust“) und Lebensweisheiten („Lernen durch Leiden“). Frühe Demütigungen durch ihren wilhelminischen Vater, die jahrelangen Krankheiten, so traurig sie waren. Und ähnelte sie nicht auch den Schönheiten ihrer Zeit: Ingrid Bergmann, Kristina Söderbaum? Wohl nur in den Augen des mit Begeisterung kritischen Jugendlichen, der ganz andere Idole entdeckte und vom eigenen Vater zum erstenmal das amerikanische Wort „Sex Appeal“ hörte, das ihn – aufgrund eines Missverständnisses – beunruhigte. Später sah ich überall politisch-gesellschaftliche Hintergründe. Und nun dieser ARTE-Abend am 11. Dezember!

Hitlers Hollywood Screenshot 2017-12-14 13.56.34

Davon später mehr. Denn inzwischen ist die DVD eingetroffen, die ich unbedingt besitzen musste.

Hitlers Hollywood DVD

Aus dem ARD-Text zum Programm:

„Hitlers Hollywood“ erzählt von einer der dramatischsten Epochen deutscher Filmgeschichte, dem Kino des Nationalsozialismus. Etwa 1.000 Spielfilme wurden 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Nur wenige waren Propagandafilme, die meisten waren aber auch nicht harmlose Unterhaltung. Das NS-Kino verstand sich als Alternative zu Hollywood. Intendiert war eine deutsche Traumfabrik auf höchstem technischen Standard, deren Produkte gleichermaßen unterhalten wie erziehen sollten. Wie wieviel daran war Wunschvorstellung der Machthaber, was wurde eingelöst? Wieviel Hollywood steckt in Hitlers Traumfabrik?

Das NS-Kino war ein staatlich gelenktes, rigider Zensur unterworfenes Kino. Zugleich wollte es „großes Kino“ sein; eine deutsche Traumfabrik, die Hollywood in jeder Hinsicht Paroli bieten wollte. So entstand ein staatliches Studiokino, das sein eigenes Starsystem etablierte und das sich nach modernsten Mitteln vermarktete. Auch im Ausland sollte der deutsche Film ideologisch wirken und kommerziell erfolgreich sein, wie mit Blockbustern à la „Münchhausen“.

Das nationalsozialistische Kino dachte groß und war technisch perfekt gemacht. Die Filme weckten Sehnsüchte und boten Zuflucht; das Kino der NS-Zeit gab sich volkstümlich. Breite Massen fühlten und fühlen sich weiterhin von diesen Filmen angesprochen. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären. Wie funktionierten diese Filme im Sinne des Systems? Was verraten sie über das Publikum und seine Träume?

Rüdiger Suchsland nimmt sich die Spielfilmproduktion der Jahre 1933-45 vor. Von den 1.000 hergestellten Filmen waren ca. 500 Komödien und Musik-Filme, ca. 400 Melodramen, Abenteuer- und Detektivfilme. Zum unheimlichen Erbe der NS-Kinos gehören auch die Propagandafilme, die heute noch unter Vorbehalt stehen.
„Hitlers Hollywood“ erzählt Geschichten von Tätern und Opfern, Rebellen und Überläufern. Der Film zeigt Stars wie Zarah Leander und Veit Harlan, wie auch diejenigen, die unfreiwillig zu Ikonen des NS-Kinos wurden wie Hans Albers, Gustaf Gründgens und Ilse Werner. Vorgestellt werden Filme, die voll auf Linie lagen, wie auch Regisseure, die untypische Filme inszenierten wie Helmuth Käutner, Werner Hochbaum und Peter Pewas.

Quelle hier.